Bei Routine-Kontrolle: Eklig, was der Zoll in diesem Glas findet!

Port Huron, Michigan (USA) - Bei einer Routine-Kontrolle haben US-Grenzbeamte Teile eines menschlichen Gehirns entdeckt.

Mitarbeiter der U.S. Customs and Border Protection halten ein Einmachglas mit Gehirnteilen in ihren Händen.
Mitarbeiter der U.S. Customs and Border Protection halten ein Einmachglas mit Gehirnteilen in ihren Händen.  © Screenshot/Twitter/CBPGreatLakes

Es ist davon auszugehen, dass Mitarbeiter von Zoll- und Grenzschutzbehörden in ihrem Berufsleben den einen oder anderen kuriosen Fund machen werden.

Doch das, was die U.S. Customs and Border Protection (CBP) jetzt bei einer Routine-Kontrolle gefunden hat, ist wohl kaum noch zu übertreffen.

Am 14. Februar winkten Mitarbeiter der Behörde ein kanadisches Postauto heraus, das in Port Huron, Michigan die Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten überquert hatte.

Für ihren stichprobenartigen Check wählten sie ein Paket, das als "antikes Lehrmittel" deklariert war. Nachdem das geöffnet war, offenbarte sich den Angestellten ein schauriges Bild.

Vor ihnen stand die Probe eines menschlichen Gehirns, fein säuberlich in einem Einmachglas verstaut. Informationen oder Unterlagen gab es nicht.

In einer Pressemitteilung sagte Area Port Director Michael Fox: "Personen, die solche Sendungen importieren möchten, müssen daran denken, dass das Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten über ein striktes Einfuhrgenehmigungsprogramm verfügt, das eingehalten werden muss."

Und weiter: "Das ist nur ein weiteres Beispiel für eines der vielen Dinge, die CBP-Officer tun müssen, um unsere Nation täglich zu schützen."

Das Gehirn wird entsorgt

Wem das Gehirn entnommen wurde, ist nicht bekannt. Der Lieferung lagen keine Papiere bei. (Symbolbild)
Wem das Gehirn entnommen wurde, ist nicht bekannt. Der Lieferung lagen keine Papiere bei. (Symbolbild)  © 123RF Katarzyna Białasiewicz

Wer genau die Sendung verschickt hat und an wen sie adressiert war, ist nicht bekannt. Die Behörden veröffentlichten lediglich, dass das Paket von Toronto nach Kenosha in Wisconsin gebracht werden sollte.

Fest steht jedoch, dass der Empfänger dieses Gehirn nicht bekommen wird. Mitarbeiter der CBP haben Kontakt zum Zentrum für "Kontrolle und Prävention von Krankheiten" aufgenommen. Dort soll die Probe entsorgt werden, so CBC.

Erst vor zwei Tagen berichtete TAG24 über die Britin Dagmar Turner (53), die während ihrer Gehirn-OP Geige spielte.

2013 wurde nach einem Anfall ein Tumor in ihrem Kopf entdeckt. Nachdem eine Chemotherapie zunächst erfolgreich verlaufen war, folgte im Herbst des vergangenen Jahres die Schock-Diagnose.

Der Tumor war wieder gewachsen und das auf aggressive Weise. Turner entschied sich deshalb für eine Operation.

Welche Rolle das Musikinstrument dabei spielte, lest ihr hier.


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