Zoll schnappt illegalen Müll-Transporter und schickt ihn wieder zurück!

Dresden - Görlitzer Zöllner zogen am 27. Juni 2019 auf der A4 in Höhe Niederseifersdorf einen polnischen LKW aus dem Verkehr.

Ein polnischer LKW wurde mit 17.000 Kilo Müll auf der A4 festgesetzt.
Ein polnischer LKW wurde mit 17.000 Kilo Müll auf der A4 festgesetzt.  © Hauptzollamt Dresden

Die zufällige Stichprobe war für den Dresdener Zoll ein voller Erfolg. "Der LKW transportierte rund 17.000 Kilogramm Abfall in Form von Altkleidern", so die Pressesprecherin des Hauptzollamtes Dresden.

Dank einer intensiven Röntgenüberprüfung wurde die illegale Abfalllieferung in dem polnischen Lieferwagen entdeckt. Die Altkleider waren in Säcken verpackt und lagen einfach lose im Laderaum.

Die Müllfuhre sollte den Zollbeamten zufolge über Deutschland und Frankreich nach Spanien geliefert werden. Das Problem: Der Fahrer konnte weder die erforderlichen Nachweise für den Transport vorlegen, noch war die Lieferung gekennzeichnet. Das ist verboten!

Mülltransporte zur Weiterverarbeitung in einem anderen Land in der EU sind zwar gestattet, jedoch muss die weitere Verwertung offen gelegt und registriert werden.

Laut Landesredaktion Sachsen wurde der LKW inklusive Ladung zurück nach Polen geschickt.

In Säcken verpackt versuchte der LKW den Müll nach Spanien zu transportieren.
In Säcken verpackt versuchte der LKW den Müll nach Spanien zu transportieren.  © Hauptzollamt Dresden

Titelfoto: Hauptzollamt Dresden

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