Schneeleoparden-Mama Istari versteckt ihren Nachwuchs

Sensation: Die Schneeleopardin
Istari (5) hat Nachwuchs bekommen,
den sie aber noch nicht zeigt.
Sensation: Die Schneeleopardin Istari (5) hat Nachwuchs bekommen, den sie aber noch nicht zeigt.  © Steffen Füssel

Dresden - Eine Sensation im Dresdner Zoo: Die scheuen Schneeleoparden haben zum zweiten Mal in 70 Jahren wieder erfolgreich Nachwuchs bekommen.

Am 22. Juni hat sich Schneeleopardin Istari (5) in einen Unterschlupf zurückgezogen und eine bislang Unbekannte Zahl an Jungen geboren. „Man hört sie Mauzen und Poltern“, so Tierplegerin Christina Knapp (38).

Für den Zoo ist der Nachwuchs bei Schneeleoparden etwas Besonderes. 2015 gab es die erste erfolgreiche Aufzucht eines Jungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Etliche Jahre zuvor scheiterte die Nachzucht, weil die Mutter ihren eigenen Nachwuchs getötet hatte.

„Schneeleoparden sind sehr sensibel und eher heimliche Tiere“, so Knapp. Damit die Aufzucht wie 2015 gelingt, lassen die Pfleger die Tiere in ihrem Unterschlupf komplett ungestört. „Wir werden die Jungen wohl erst in wenigen Monaten sehen.“





Die Tierpaten Ute Schönburger und Peter Sahre mit Gudrun Brammer von den 
Zoo-Freunden.
Die Tierpaten Ute Schönburger und Peter Sahre mit Gudrun Brammer von den Zoo-Freunden.  © Norbert Neumann

Ein besonderer Tag für die Tierpaten des Dresdner Zoos: Beim Tierpaten-Tag bekamen über 100 der insgesamt 273 Tierpaten besondere Einblicke in die Zoo-Welt.

Exklusive Führungen mit Tierpflegern, neueste Infos rund um die Exoten und ein Blick hinter die Kulissen. Mit dabei ist Unterstützerin Ute Schönberger, Tierpatin seit 2003: „In erster Linie geht es mir darum, die Tiere und den Zoo zu fördern.“ Ihr Liebling ist Löwendame „Abaja“. „Ich war auch auch schon in Kenia und habe Löwen in der freien Wildbahn beobachten können“, sagt sie.

Peter Sahre hat die Tierpatenschaft für Gepard „Ramzes“ übernommen. „Hier weiß man, wofür das Geld verwendet wird“, sagt er. Etwa 48.000 bis 65.000 Euro erhalten die Zoo-Freunde dank der Paten pro Jahr gespendet.

„Neue Paten sind immer Willkommen“ so Ralf Leidel (68), Präsident der Zoo-Freunde Dresden. Tierpatenschaften gibt‘s monatlich ab 25 Euro für kleine Tiere, 50 Euro oder 100 Euro für größere Tiere, wie Elefanten oder die beliebten Koalas.

Titelfoto: Steffen Füssel


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