Riesiger Schock im Zoo Dresden: Zwei Pinguine sind tot!

Dresden - Bei den Pinguinen im Zoo scheint die Welt in Ordnung. Die zwölf Frackträger sind guter Dinge, plantschen und watscheln umher. Doch genau nachgezählt fehlen zwei der Vögel! Nach zwei Jahren gesunder Ruhe gab es nun wieder krankheitsbedingte Verluste.

Dieser Pingu hat vor ein paar Wochen einen Spielkameraden verloren.
Dieser Pingu hat vor ein paar Wochen einen Spielkameraden verloren.  © Erik Münch

Mitte August fand man ein Pinguin-Männchen tot in einer der noch vorhandenen Bruthöhlen, an der Rückseite der Anlage. "Dorthin hatte er sich zurückgezogen", so Zoosprecher Matthias Hendel (33).

Die Sektion ergab, dass das Tier an einem Leberschaden verstorben war. Mitte September der nächste Schock: Eines der drei Jungtiere - männlich und im Mai geboren - musste eingeschläfert werden. "Es litt an einer Pilzerkrankung", so Hendel.

Der Kleine hatte plötzlich an Gewicht verloren und schlecht gefressen. Am Wasser liegt's nicht. "Das wird regelmäßig kontrolliert und ist in Ordnung."

Weil sonst "alle gesund und munter" sind, wurden keine weiteren Untersuchungen gemacht. Schon zweimal waren die Pinguin-Kolonien des Dresdner Zoos Opfer Dutzender mysteriöser Todesfälle. Zuletzt war vor zwei Jahren ein Pinguin an einem verschluckten Eisstäbchen verendet.

In Dresden zählen die Humboldt-Pinguine seit 1972 zu den Besucherlieblingen. Zu besten Zeiten zählte die Kolonie mehr als dreißig Tiere.

Zum Glück sind die Frackträger sonst alle munter.
Zum Glück sind die Frackträger sonst alle munter.  © Erik Münch

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