Zu gut für unten, zu schlecht für Europa? Hertha-Manager Preetz: "Wo wir hin wollen, ist klar."

Berlin - Am Samstag gilt's! Am neunten Spieltag der Bundesliga empfängt Hertha BSC die TSG 1899 Hoffenheim. Im Spiel des Zehntplatzierten gegen den Elften darf der Sieger weiter in Richtung Spitzengruppe gucken, eventuell Richtung Europa schielen.

Michael Preetz (r.) bastelte im Sommer am Kader der Alten Dame.
Michael Preetz (r.) bastelte im Sommer am Kader der Alten Dame.  © DPA

Dementsprechend besitzt die Partie gegen die Kraichgauer höchste Priorität. Trainer Ante Covic und auch Manager Michael Preetz wollen eine Woche vor dem großen Stadtspektakel von Derby nichts wissen.

Viel wichtiger sei derzeit die gute Form auch gegen die TSG zu bestätigen. Manager Preetz bewertet: "Die Mannschaft hat deutliche Fortschritte gemacht und setzt mehr von den Dingen um, die wir uns alle wünschen. Wir möchten diese positve Entwicklung bestätigen und unseren Weg weitergehen."

Trotz allem Fokus schwirrt die große Frage herum, wo die Hertha am Ende der Saison landen will. Ohne präzise zu werden, sagte Preetz: "Wo wir hin wollen, ist klar, wenn wir uns es aussuchen dürften, würden wir oben angreifen." Herthas bescheidendes Saisonziel soll wohl besser als Platz zehn sein. Falsche Bescheidenheit?

Jedenfalls bietet das Personal durchaus Platz zum Träumen. Herthas Kader, breit und stark wie schon lange nicht mehr, scheint breit genug, um auch in engen Spielen nochmals Impulse zu setzen, siehe Bremen.

Apropos Bremen. Nach seinem Joker-Tor in der Hansestadt scheint Dodi Lukebakio endgültig angekommen zu sein. Der Belgier zeigte schon gegen Düsseldorf stark Ansätze nach seiner Einwechslung. Durchaus denkbar, dass Lukebakio Javairo Dilrosun ersetzen wird. Während ein Einsatz der beiden Flügelflitzer sehr wahrscheinlich ist, bleibt Niklas Stark fraglich.

Herthas designierter Nationalspieler laboriert noch an einer Knieverletzung, die er sich bei der letzten Länderspielreise zu zog. Stark könnte auch gegen Hoffenheim von Karim Rekik ersetzt werden.

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