Zug brettert 23 Minuten lang mit mehr als 100 Sachen und offener Tür durch London

Hockley (Großbritannien) - Unglaubliche Szenen haben sich östlich von London abgespielt. Ein Zug-Fahrer bemerkte nicht, dass die Tür offen stand und das Sicherungssystem des Zuges versagte.

Ein Passant konnte ein Foto der offenen Tür schießen, als der Zug endlich zum Stehen kam.
Ein Passant konnte ein Foto der offenen Tür schießen, als der Zug endlich zum Stehen kam.  © Tim Neobard / gov.uk

So etwas gab es in und um London noch nie.

Eine Bahn des Eisenbahnunternehmens "Greater Anglia" fuhr fast eine halbe Stunde lang mit mehr als 100 km/h und offener Tür durch die britische Hauptstadt in Richtung Ostküste des Landes.

Laut BBC sollen herbeigerufene Techniker erschrocken gewesen sein, wie einfach sich die lose Tür bewegen ließ.

Der Streckenbetreiber informierte indes, dass Sicherheit für ihn höchste Priorität habe. "Wir haben den Zug sofort außer Betrieb genommen und unsere eigenen Untersuchungen zu dem Vorfall durchgeführt. Wir haben auch jede einzelne Tür an jedem Zug dieses Typs überprüft", sagt Martin Moran, kaufmännischer Leiter und Kundendienstleiter von "Greater Anglia" gegenüber dem britischen Fernsehsender.

Passiert ist das der Vorfall schon am 22. August. Die britische Regierung teilte aber erst heute mit, dass es dieses Vorkommnis gab und eigene Untersuchungen dazu durchgeführt werden.


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