Fast entgleist: Bahn-Bubis stellen sich mit Schock-Motiv der Polizei

Beide Tatverdächtigen im Zug der Linie RE4 (Bild 1).
Beide Tatverdächtigen im Zug der Linie RE4 (Bild 1).

Dallgow-Döberitz - Nachdem im Sommer beinahe ein Regionalzug bei Berlin wegen Hindernissen auf den Bahngleisen entgleist wäre, haben sich nun zwei Jungen gestellt.

Sie kamen am Montag mit ihren Eltern auf eine Berliner Dienststelle, wie die Bundespolizeidirektion Berlin am Dienstag mitteilte.

Seit wenigen Tagen hatte es eine Öffentlichkeitsfahndung gegeben (TAG24 berichtete). Wie alt die beiden Tatverdächtigen sind, wollte ein Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die Hindernisse seien keilförmig gewesen. Als Motiv hätten die beiden Jungen "Langeweile" angegeben.

Die Bahn der Linie RE 4 war Mitte Juni mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern bei Dallgow-Döberitz im Havelland mit den Gegenständen auf den Gleisen kollidiert, wie es weiter hieß. Verletzte gab es demnach nicht. Der beschädigte Zug wäre fast entgleist.

Den Angaben zufolge übernimmt die Staatsanwaltschaft Berlin das Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Beide Tatverdächtigen im Zug der Linie RE4 (Bild 2).
Beide Tatverdächtigen im Zug der Linie RE4 (Bild 2).  © Bundespolizei Berlin

Titelfoto: Bundespolizei Berlin


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