Schock! 18-Jähriger spaziert auf Schienen nach Hause und wird vom Zug erfasst

Bremen/Uelzen - Im Kreis Uelzen (Niedersachsen) ist am Samstagabend ein 18-Jähriger von einer Regionalbahn angefahren worden. Doch er hatte Glück im Unglück!

Eine Regionalbahn durchfährt einen Bahnhof: Nahe Uelzen wurde am Samstagabend ein 18-Jähriger angefahren.
Eine Regionalbahn durchfährt einen Bahnhof: Nahe Uelzen wurde am Samstagabend ein 18-Jähriger angefahren.  © DPA

Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag mitteilte, war der junge Mann am Samstagabend in einem Waldgebiet auf den Schienen unterwegs, als sich eine Regionalbahn näherte.

Der Lokführer bemerkte gegen 18.50 Uhr die Person auf den Gleisen. Er leitete bei einer Fahrtgeschwindigkeit von 100 km/h sofort eine Schnellbremsung auf der Strecke zwischen Wieren und Uelzen ein.

Dennoch wurde der 18-Jährige von dem Zug erfasst und zur Seite geschleudert. Er wurde anschließend mit Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Hinweise auf einen versuchten Suizid liegen der Polizei nicht vor. Der 18-Jährige soll sich auf seinem Weg nach Uelzen an der Bahnstrecke orientiert und den von hinten heran nahenden Zug zu spät bemerkt haben.

Nach Angaben der Bundespolizei kam die Bahn auch erst etwa 200 Meter hinter der eigentlichen Unfallstelle zum Stehen. Die rund 60 Fahrgäste im Zug nach Braunschweig blieben unverletzt. Der Bahnführer wurde abgelöst, danach konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

Die Strecke in Richtung Stendal blieb bis etwa 20.30 Uhr gesperrt. Wegen des Vorfalls verspäteten sich am Samstagabend noch elf nachfolgende Züge.

Der junge Mann kam mit Beinverletzungen ins Krankenhaus. (Symbolbild)
Der junge Mann kam mit Beinverletzungen ins Krankenhaus. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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