Männer gehen auf Zugbegleiter los, flüchten und liefern sich Jagd mit der Polizei

Die Polizei verfolgte die Männer bis auf einen Feldweg. (Symbolbild)
Die Polizei verfolgte die Männer bis auf einen Feldweg. (Symbolbild)  © 123RF

Seebergen - Gleich zweimal gingen zwei 20-Jährige am Mittwoch auf Menschen los. Dabei wurde ihnen der erste Angriff beim Zweiten zum Verhängnis.

Die Täter fuhren mit dem Zug von Gotha nach Seebergen, als ein Zugbegleiter ihre Fahrscheine sehen wollte, gingen sie auf den Mann los, flohen nach dem Angriff aus dem Zug.

Als die Polizei am Zug eintraf, hatten sie schnell einen Verdacht wer auf den Zugbegleiter losgegangen war. Denn nur wenige Stunden vorher, war in Gotha ein Mann angegriffen worden, von den gleichen Tätern wie der Zugbegleiter.

Da man im ersten Fall die Namen der Männer aufgenommen hatte und auch das Auto der beiden bekannt war, konnte die Polizei schnell einen Erfolg verbuchen.

Die Beamten entdeckten das Auto und setzten zur Verfolgung an. Viel zu schnell rasten die Verdächtigen durch Ortschaften und wurden erst durch einen Feldweg gestoppt. Bei der Verhaftung stellten die Beamten nicht nur 2,6 Promille beim Fahrer fest, ein Drogentest war auch positiv. Was nicht positiv war, war sein Führerschein, den gab es nämlich gar nicht.

Nach der Verfolgungsjagd mussten die Beamten dann auch noch das Feld absuchen, den Autoschlüssel hatte der Fahrer nämlich vor seiner Festnahme aus dem Auto geworfen. Geholfen hat das dann aber auch nichts mehr.

Titelfoto: 123RF


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