Spielt die Eintracht bis zur EM 2024 in einer ganz anderen Liga?

Frankfurt - Eintracht Frankfurts Vorstand Axel Hellmann (47) sieht eine glänzende Zukunft für den deutschen Fußball-Pokalsieger.

Stadionausbau und -modernisierung, E-Sports, Digitalisierung: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat große Dinge mit der Eintracht vor.
Stadionausbau und -modernisierung, E-Sports, Digitalisierung: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat große Dinge mit der Eintracht vor.  © DPA

Auf die Vorlage "Eintracht im EM-Jahr 2024 ist..." der Bild-Zeitung vom Dienstag komplettierte Hellmann: "Ein Leuchtturm des Sports in Deutschland. Modern und dynamisch bis in die Haarspitzen."

Der 47-Jährige möchte in Zukunft auch Fans in New York, Peking und Kapstadt ein Live-Gefühl der Spiele vermitteln. "Er kann sich in der virtuellen Welt mit Freunden, wie sonst auf der Tribüne im Stadion unterhalten. Sie können gemeinsam mitfiebern und jubeln", erklärte Hellmann, dies sei "die Zukunft".

Doch auch in Belange der Stadt Frankfurt will sich Hellmann mit der Eintracht intensiver integrieren: "Wir werden noch tiefer verankert sein in Gesellschaft und Gesellschaftspolitik. Deshalb werden wir uns bei bedeuten Fragen stärker positionieren müssen. Ob zum Thema Diskriminierung, neuer Stadtteil oder Flughafenausbau. Wir können als Eintracht Frankfurt vom Wachstum dieser Region nicht profitieren und uns dann aus diesen Themen heraushalten", so der Eintracht-Vorstand.

Am Riederwald sollen sogar bald E-Sportler ausgebildet werden. In diesem Bereich denkt Hellmann jedoch um einige Nummern kleiner, als es bei anderen Spitzenklubs der Liga der Fall ist: "Da legen wir auch los, sowohl in Sachen Breiten- wie auch Spitzensport. Allerdings werden wir keine Profi-Abteilung haben wie zum Beispiel Schalke."

Als zentrale Ziele für die nähere Zukunft des Vereins nannte der Vorstand den Ausbau und die Modernisierung des Stadions, das bei der EM 2024 auch Spielort sein wird.

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