Was wird aus der Dresdner Flüchtlingsambulanz?

Wird die Flüchtlingsambulanz in Dresden auch nach 2015 weiter existieren?
Wird die Flüchtlingsambulanz in Dresden auch nach 2015 weiter existieren?

Dresden - Der Leiter der Flüchtlingsambulanz in Dresden setzt auf eine Zukunft für die Praxis.

"Ich hoffe mal, dass das auch noch über das Jahr 2015 hinausgeht", sagte Michael Rabe, Geschäftsführer der Bezirksgeschäftsstelle Dresden der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), der Deutschen Presse-Agentur.

"Es ist ein enormer Koordinationsaufwand", ergänzte Stephanie Taché, leitende Ärztin der Praxis. Etwa jeder zweite Patient sei traumatisiert.

Viele Schmerzen, Schlaf- oder Angststörungen kämen vor: "Die Symptome haben eine viel tiefere Bedeutung als eine einfache Erkältung."

Die Ambulanz für Asylbewerber ist ein Modellprojekt, das seit September läuft und zunächst bis Ende des Jahres befristet ist. Im Dezember soll über ihren Fortbestand entschieden werden, sagte Rabe.

Träger der Praxis auf dem Gelände der Universitätsklinik ist die KV, die Kosten tragen das Land und die Stadt. In Leipzig existiert eine weitere derartige Ambulanz, in Chemnitz soll demnächst die dritte entstehen.

Fotos: dpa


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