Zukunft unklar: Feuer bei Westfleisch zerstört Arbeitsplätze

Am 8. Februar 2016 brach das Feuer bei Westfleisch in Paderborn aus.
Am 8. Februar 2016 brach das Feuer bei Westfleisch in Paderborn aus.

Paderborn - Nach dem Großbrand des Unternehmens Westfleisch am Standort Paderborn am 8. Februar 2016 war nicht mehr viel übrig von dem Gebäude. Die Frage eines möglichen Wiederaufbaus ist immer noch nicht beantwortet.

Das Unternehmen Westfleisch hat sich bisher nicht zur Zukunft des Standortes geäußert. Im nicht öffentlichen Teil des Ausschusses für Natur, Umwelt und Klimaschutz des Kreises Paderborn informierte Michael Beninde, Dezernent der Paderborner Kreisverwaltung, über personelle Konsequenzen.

Der Großbrand habe auch die Arbeitsplätze von mehr als 50 Mitarbeitern der Paderborner Kreisverwaltung vernichtet. In erster Linie betroffen waren Fachassistenten sowie Tierärzte, die bei den Firmen Westfleisch und Borgmeier mit Arbeiten der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung beauftragt waren beziehungsweise noch sind.

Der Paderborner Kreistag hatte in seiner Sitzung am 29. Februar vergangenen Jahres beschlossen, für die Dauer des Bezuges von Kurzarbeitergeld durch die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitsverhältnisse zunächst fortzuführen.

Ende Februar dieses Jahres endeten die Zahlungen. Befristete Arbeitsverträge, die zwischenzeitlich ausliefen, waren nicht verlängert worden. Ein Teil der Beschäftigten konnte in anderen Ämtern der Kreisverwaltung oder bei der Firma Borgmeier eingesetzt werden.

Der Kreis Paderborn musste elf Mitarbeitern die Kündigung aussprechen, die bislang in Teilzeit in der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung der Kreisverwaltung Paderborn beschäftigt waren.

Viele Mitarbeiter verloren nach dem Brand ihren Arbeitsplatz.
Viele Mitarbeiter verloren nach dem Brand ihren Arbeitsplatz.
Das Ausmaß des Schadens wird von oben besonders deutlich.
Das Ausmaß des Schadens wird von oben besonders deutlich.

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0