Arbeitet Hoffenheim bald mit Chinesen zusammen?

Dank Sponsor SAP sind die Hoffenheimer ohnehin schon mit der chinesischen Wirtschaft verbunden. Im Bild: SAP-Mitbegründer und TSG-Mäzen Dietmar Hopp.
Dank Sponsor SAP sind die Hoffenheimer ohnehin schon mit der chinesischen Wirtschaft verbunden. Im Bild: SAP-Mitbegründer und TSG-Mäzen Dietmar Hopp.  © DPA

Zuzenhausen - Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim verhandelt nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung über eine Zusammenarbeit mit der chinesischen Stadt Meizhou.

Beim Erstligisten Meizhou Hakka Football Club entsteht für 200 Millionen Euro eine Jugend-Akademie. Hoffenheim soll dabei sein Know-how aus der erfolgreichen Nachwuchsarbeit einbringen.

"Richtig, ist, dass wir uns in einem interessanten, vor allem aber vertrauensvollen Austausch mit Vertretern aus der Provinz Guandong befinden, die auf die weltweit viel beachtete Infrastruktur und die wissenschaftlichen Arbeiten der TSG Hoffenheim aufmerksam geworden sind", sagte Geschäftsführer Peter Görlich gegenüber Bild. Die Kraichgauer sind über ihren Sponsor SAP ohnehin mit der chinesischen Wirtschaft verbunden.

Hoffenheim war auch Befürworter des inzwischen abgebrochenen Projekts mit der U20-Auswahl Chinas, die in Testspielen gegen Südwest-Regionalligisten antreten sollte, darunter auch die U23 der TSG. "Die chinesische Olympiamannschaft wird schon mit unseren Techniken betreut. SAP hat in China vielversprechende Aufträge im Sport", hatte 1899-Mäzen und SAP-Mitgründer Dietmar Hopp in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erklärt.

Die Partnerschaft mit der 500.000-Einwohner-Stadt soll Hoffenheim mehrere Millionen Euro bringen.


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