Deshalb hat Dynamo jede Woche eine neue Startelf

Damit fing's an. Am 9. August verletzte sich Marco Hartmann schwer.
Damit fing's an. Am 9. August verletzte sich Marco Hartmann schwer.

Von Thomas Schmidt

Dresden - Dynamo-Trainer Stefan Böger war nach der Anfangsphase dieser Saison stolz: „Fünf Spiele inklusive der Generalprobe gegen Glasgow mit derselben Mannschaft - so etwas gibt es nicht oft.“

Doch danach ging's in Sachen stabiler Stammelf bergab: Es gab keine Woche, in der Böger nicht zu Umstellungen gezwungen wurde.

Los mit der Zwangs-Rotation ging's am 9. August in der Partie gegen Preußen Münster (3:1): Marco Hartmann zog sich einen doppelten Bänderriss zu, von dem er sich erst jetzt halbwegs erholt hat.

Es folgte der Doppelschock nach dem Pokalsieg gegen Schalke (2:1): Dennis Erdmann lag mit einer Knieprellung und Michael Hefele mit Pfeifferschem Drüsenfieber flach.

Prompt gab's in Erfurt (0:2) und gegen Kiel (1:2) die ersten Niederlagen.

Danach änderte Böger seine Startformation allerdings freiwillig, brachte in Wiesbaden (2:0) erstmals Niklas Kreuzer und Sinan Tekerci. Beim 2:1 gegen Regensburg sah Nils Teixeira Gelb-Rot - die erste Dynamo-Sperre dieser Saison.

Dann die nächste schwere Verletzung: Quirin Moll knickte gegen Mainz II. (1:1) um - Bänderriss. Es folgten die nächsten beiden Gelb-Rot-Sperren.

Sylvano Comvalius ging mit dem legendären Trikot-Tribünen-Jubler gegen den CFC (1:0) in die Geschichte ein, und Michael Hefele flog in Halle runter. In Bielefeld sah Erdmann seine fünfte Gelbe.

Wieder zu Hause angekommen, zog sich Cristian Fiél einen Muskelfaserriss in der Wade zu und kann seitdem nicht trainieren. Gegen Fortuna Köln (0:0) wurde Tekerci vom Platz getragen, fällt mit Bänderdehnung aus.

In Duisburg gibt es also die nächste neue Startelf. Und auch die nächste Sperre ist bereits in Sicht: Hefele hat bereits vier Verwarnungen auf seinem Konto.

Fotos: Lutz Hentschel


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