Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß: Bundesstraße gesperrt

Karlsruhe - Bei einem Verkehrsunfall auf der baden-württembergischen Bundesstraße 36 bei Graben-Neudorf (Kreis Karlsruhe) sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen.

Ein Auto hatte sich bei dem Unfall überschlagen.
Ein Auto hatte sich bei dem Unfall überschlagen.  © pr-video/René Priebe

Ein Auto wollte, laut ersten Erkenntnissen der Polizei, ein vorausfahrendes Auto überholen und krachte dabei frontal in ein entgegenkommendes Auto. Alle drei Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt.

Zwei Menschen starben bei dem Zusammenstoß, vier weitere wurden schwer- bis mittelschwer verletzt.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die Polizei einen Sachverständigen eingeschaltet.

Die Bundesstraße 36 wird für die Bergungsmaßnahmen noch einige Zeit gesperrt bleiben.

Das Wrack eines verunfallten Autos.
Das Wrack eines verunfallten Autos.  © pr-video/René Priebe
Polizisten vor einem der beteiligten Autos, aus dem der Motorblock herausgerissen wurde.
Polizisten vor einem der beteiligten Autos, aus dem der Motorblock herausgerissen wurde.  © pr-video/René Priebe

Update 16.45 Uhr

Die Sperrung der B36 wird noch bis mindestens 17.30 Uhr andauern.

Die Polizei gibt weitere Details zum Unfallhergang bekannt: Der Kleinwagen einer 44 Jahre alten Frau war am frühen Nachmittag beim Überholen frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Die 44-Jährige und eine hinter ihr sitzende, 57 Jahre alte Frau wurden getötet. Die Beifahrerin sowie der 51 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden Autos wurden schwer verletzt. Das Auto, das die Frau überholt hatte, kam von der Fahrbahn ab. Die beiden Insassen, 57 und 68 Jahre alt, wurden schwer verletzt.

Alle vier Schwerverletzten kamen in Krankenhäuser. Die Feuerwehr musste in Fahrzeugwracks eingeklemmte Autoinsassen befreien. Die Bundesstraße wurde an der Unfallstelle für die Rettungs- und Bergungsarbeiten den Angaben zufolge für mehrere Stunden gesperrt. Notfallseelsorger kümmerten sich um Unfallopfer und Angehörige. Den Schaden schätzte die Polizei auf rund 25 000 Euro.

Titelfoto: pr-video/René Priebe

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