Bundestagswahl: So stark schnitt die AfD in Dresden ab

CDU-Direktkandidat Arnold Vaatz.
CDU-Direktkandidat Arnold Vaatz.  © Eric Münch

Dresden – Die AfD ist im Osten Deutschlands bei der Bundestagswahl zweitstärkste Partei geworden. Nach der Auszählung der Wahlkreise 159 (Dresden Il und 160 (Dresden II und Bautzen II) liegt die AfD sogar fast gleichauf mit der CDU.

Das Ergebnis der Zweitstimmen im Überblick:

  • CDU: 26,9 Prozent
  • DIE LINKE: 16,1 Prozent
  • SPD: 10,5 Prozent
  • AfD 27,0 Prozent
  • GRÜNE 4,6 Prozent
  • NPD 1,1 Prozent
  • FPD 8,2 Prozent

Bei den Erststimmen, den Direktkandidaten der Wahlkreise lieferten sich die Kandidaten von CDU und AfD ein Kopf an Kopf rennen.

Am Ende entschied Arnold Vaatz (CDU) vor Anka Willis (AfD) das Rennen in Wahlkreis 160 und in Wahlkreis 159 gewann Andreas Lämmel (CDU) hauchdünn vor Jens Maier (AfD), dicht gefolgt von Katja Kipping (Die LINKE)

Damit liegt Dresden insgesamt im ostdeutschen Trend. Auch bei den ostdeutschen Männern schnitt die Partei am besten ab.

Laut infratest dimap machten insgesamt 26 Prozent der ostdeutschen Männer ihr Kreuzchen bei der AfD, bei den Frauen waren es 17 Prozent. Zum Vergleich: Im Westen votierten 13 Prozent der Männer und 8 Prozent der Frauen für die AfD.

AfD-Direktkandidat Jens Maier freut sich über das Wahlergebnis in Dresden.
AfD-Direktkandidat Jens Maier freut sich über das Wahlergebnis in Dresden.  © Norbert Neumann

Titelfoto: Norbert Neumann

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