Das sind die neuen Luftretter von Zwickau

Zwickau - Aus Rot-Weiß wurde Gelb: Zum Jahresbeginn hat die ADAC-Luftrettung den Standort am Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) übernommen. Geschätzte 1 300-mal könnte der neue, gelbe Rettungshubschrauber "Christoph 46" dieses Jahr abheben.

Immer bereit zum Leben retten: Dr. Frank Thümmler (45) am "Heck" von "Christoph 46". Der alte Heli kam im Vorjahr auf mehr als 1 300 Einsätze.
Immer bereit zum Leben retten: Dr. Frank Thümmler (45) am "Heck" von "Christoph 46". Der alte Heli kam im Vorjahr auf mehr als 1 300 Einsätze.  © Pro Picture/Ralph Köhler

Zuvor war die DRF Luftrettung 27 Jahre in Zwickau stationiert. Nun sind die "Gelben Engel" am Zug. Die ADAC Luftrettung hat den Zuschlag durch die Landesdirektion Sachsen nach einer europaweiten Ausschreibung erhalten. Die nächsten acht Jahre wird der neue "Christoph 46" im Radius von 70 Kilometern Leben retten.

Mit dem Wechsel gibt es auch eine neue 24-köpfige Mannschaft. Sie war vorher größtenteils in Bautzen stationiert. Stationsleiter und Pilot Mario Hartmann: "Wir sind für Westsachsen gut gewappnet." Herausforderungen wie das Erzgebirge kenne die Crew nur zu gut. "Die Sächsische Schweiz zählte zu unserem Einzugsgebiet, daher sind wir mit kniffligen Lagen und Einsätzen vertraut."

Der Auftakt in Zwickau hatte es ebenfalls in sich. "Das Wetter war durch den häufigen Schneefall kritisch. Andererseits mag ich das. Es gibt für einen Piloten nichts Schöneres, als über eine verschneite Landschaft zu fliegen - außer Leben retten natürlich." Drei Piloten teilen sich die Einsätze, sodass der 1200 PS starke "Christoph 46" von Sonnenaufgang bis -untergang startklar ist.

Vergangenes Jahr hob der Zwickauer Heli 1340-mal ab. 2017 waren es noch 1354 Einsätze.

Dr. Frank Thümmler (45, v.l.), Pilot Mario Hartmann (51) und Notfallsanitäter Frank Peschel (47) freuen sich auf ihre neue Herausforderung in Westsachsen.
Dr. Frank Thümmler (45, v.l.), Pilot Mario Hartmann (51) und Notfallsanitäter Frank Peschel (47) freuen sich auf ihre neue Herausforderung in Westsachsen.  © Pro Picture/Ralph Köhler

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