Max Pechsteins Enkel auf Premieren-Besuch in Zwickau

Zwickau - Hoher Besuch im Zwickauer Astoria-Filmpalast: Am Donnerstag feierte der Dokumentarfilm "Max Pechstein - Geschichte eines Malers" Premiere.

Alexander Pechstein (81) gab sich zur Premiere des Dokumentarfilms "Max Pechstein. Geschichte eines Malers" die Ehre.
Alexander Pechstein (81) gab sich zur Premiere des Dokumentarfilms "Max Pechstein. Geschichte eines Malers" die Ehre.  © Ralph Koehler/Propicture

Zum feierlichen Anlass reiste Pechstein-Enkel Alexander (81) in die Geburtsstadt des legendären Künstlers.

80 Minuten Familiengeschichte: Alexander Pechstein erinnert sich noch genau an seinen Großvater. "Ich habe da ein Bild vor Augen, wie er in den Dünen Lebas mit dem Wind kämpfte, seine Staffelei drohte umzuwehen. Ich fühle förmlich noch den Sand unter meinen Füßen."

Vielleicht sind es genau diese Erinnerungen, die den Film so besonders machen. Gemeinsam mit dem Drehteam begab sich Alexander Pechstein seit Mai auf Spurensuche, die die Beteiligten unter anderem nach Zwickau, Dresden, Paris und New York führten.

Mit dem Ergebnis ist Pechstein sehr zufrieden: "Das Leben meines Großvaters wurde schön dargestellt. Man sieht, wie er als Kind langsam mit der Kunst in Berührung kommt und sich immer mehr dafür begeistert. Er schaffte es vom Arbeitersohn zum berühmten Künstler."

Auch das Publikum zeigte sich begeistert, die Premierenkarten waren schon lange vorher vergriffen. Deshalb wird der Film am 9. Januar noch einmal im Astoria gezeigt. Karten gibt es für 8 Euro zum Beispiel im Max-Pechstein-Museum in Zwickau.

Titelfoto: Ralph Koehler/Propicture

Mehr zum Thema Zwickau:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0