Trotz Flüchtlingskrise! Zwickau reißt Wohnungen ab

Beginnend mit den oberen Etagen wird bis März 2016 zurückgebaut.
Beginnend mit den oberen Etagen wird bis März 2016 zurückgebaut.

Von Doreen Grasselt

Zwickau - Die Bagger in Eckersbach rollen schon. Die ersten Fassaden der Carl-Goerdeler-Straße 8 bis 30 sind bereits Schuttberge.

Trotz Anregungen der Anwohner, dass die Gebäude auch als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden könnten, hat die ZWG mit dem Abriss begonnen. Grund: Der Landkreis hält die Häuser für nicht geeignet für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Schon vor der Flüchtlingskrise wurden die Gebäude vom Versorgungsnetz getrennt. Der Abriss soll im März 2016 beendet sein. Kosten: 633.000 Euro.

Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Zwickau 2030 könnten auf den Brachflächen sowohl Grünanlagen als auch Einfamilienhäuser entstehen.

Die Bagger haben schon die ersten Gebäude in Eckersbach in Schuttberge verwandelt.
Die Bagger haben schon die ersten Gebäude in Eckersbach in Schuttberge verwandelt.

Fotos: propicture/Ralph Köhler (2)


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