Dieser Mann will mit seinem Verein den Stadtrat aufwirbeln

Tristan Drechsel will mit seinem Verein Bürger für Zwickau im Stadtrat für Aufsehen sorgen.
Tristan Drechsel will mit seinem Verein Bürger für Zwickau im Stadtrat für Aufsehen sorgen.

Zwickau - Klein und arm, aber frei: "Uns weht kein politischer Wind aus Dresden oder Berlin ins Gesicht", sagt Tristan Drechsel (61), Mitgründer und Vorsitzender des Vereins Bürger für Zwickau (BfZ). Der sitzt seit 2014 mit vier Abgeordneten im Stadtrat.

Den Gedanken, eine Partei zu gründen, haben die BfZler wieder verworfen. "Wir sehen keinen Vorteil darin. Parteien sind vor allem für die überregionale Politik da", so Drechsel.

Ins Rennen gegangen als Wählervereinigung mit 40 Mitstreitern, ist der BfZ seit Februar 2016 ein eingetragener Verein. Das soll helfen, die klamme finanzielle Situation erträglicher zu machen. "Wir leben bislang ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen und Spenden", so Drechsel. Das reicht nicht für ein eigenes Büro. Zusammen mit dem Fraktionskollegen der Grünen teilt man sich im Rathaus einen Raum. Das muss reichen. "Wir hoffen, dass uns mal ein Privatmann ein Büro zur Verfügung stellt."

Einen direkten Anlaufpunkt für die Zwickauer hätte Drechsel gern.

Schon allein, um den BfZ und dessen "Erfolge" im Stadtrat wie die Wiedereinführung des Bürgerhaushaltes besser publik machen zu können. Für 2017 setzt der BfZ nämlich das Thema Stadtfinanzen ganz oben an.

Schon jetzt sitzen vier Abgeordnete im Stadtrat.
Schon jetzt sitzen vier Abgeordnete im Stadtrat.

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