2016 war für Zwickauer OB Findeiß ein schwieriges Jahr

OB Pia Findeiß (60, SPD) zog am Donnerstag Bilanz. Im neuen Jahr will sie unter anderem ins Gewandhaus (l.) investieren.
OB Pia Findeiß (60, SPD) zog am Donnerstag Bilanz. Im neuen Jahr will sie unter anderem ins Gewandhaus (l.) investieren.  © Alice Jagals/Uwe Meinhold

Zwickau - Die Chefin zieht Bilanz: Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (60, SPD) ließ am Donnerstag das Jahr 2016 Revue passieren. Ihr Fazit: "2016 war für mich politisch das schwierigste Jahr."

Attacken auf ihr privates und berufliches Umfeld hinsichtlich ihrer Einstellung zur Asylpolitik bereiten ihr große Sorgen. "Die Verwaltung, der Stadtrat und ich werden uns dennoch nicht entmutigen lassen", sagte sie am Donnerstag.

Beim Thema Stadtgeschehen ist ihr das Lachen aber keineswegs entgangen. Zwar mussten Wünsche aufgrund der VW-Krise vom Zwickauer Haushaltsplan gestrichen werden, doch investiert wurde dennoch kräftig. So wurden zahlreiche Bauprojekte wie der Hortneubau für die "Stadtstrolche“, die Scheffelbergschule, sämtliche Straßenbaumaßnahmen und das Stadion fertig gestellt. 2017 wird weiter investiert: Rund 15 Millionen Euro fließen unter anderem ins Gewandhaus, Kindergärten, Straßen und eine Oberschule.

In Richtung FSV Zwickau stellte sie klar: "Es werden keine Steuergelder für einen Finanzausgleich verwendet." Sie glaubt an die Rettung: "Doch in erster Linie muss der Verein auch mal miteinander reden, statt übereinander."

Titelfoto: Alice Jagals/Uwe Meinhold


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