VW will eine Milliarde in Sachsen investieren

Im Zwickauer VW-Werk werden bald nur noch Elektroautos gebaut.
Im Zwickauer VW-Werk werden bald nur noch Elektroautos gebaut.  © Pro Picture/Ralph Köhler

Zwickau/Dresden - VW Sachsen steht unter Strom. Das Unternehmen macht das Werk Zwickau zum reinen E-Mobilitätsstandort. Das beschloss der Aufsichtsrat (TAG24 berichtete).

Nach Angaben des Betriebsrates plant VW in Zwickau Investitionen von einer Milliarde Euro bis 2022. Hier sollen künftig nur noch E-Autos gebaut werden. Dafür wird die Produktion des Passat nach Emden und des Golf VIII nach Wolfsburg verlagert.

In Zwickau werden Autos erstmals mit dem Modularen Elektro-Baukasten gebaut. Die Lackiererei wird erweitert. Wie es heißt, steckt VW mehr Geld ins Motorenwerk Chemnitz. In der Gläsernen Manufaktur Dresden laufen die Vorbereitungen für die zweite Schicht des e-Golf. Zudem ist das Projekt "Center of electrification" geplant.

Chef Matthias Müller (64) will VW mit 34 Milliarden Euro "zur weltweiten Nummer 1 in der Elektromobilität machen". Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58, CDU) begrüßte die Entscheidungen als "starke Zukunftsbotschaft für das Autoland Sachsen".

Titelfoto: Pro Picture/Ralph Köhler


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