Einbruchserie reißt nicht ab: Polizei fährt häufiger Streife

Zwickau - Seit Tagen reißen die Haus- und Wohnungseinbrüche in Zwickau nicht ab. Die Polizei zählte seit vorigem Wochenende mehr als zehn Taten und bittet dringend um Vorsicht. Mit mehr Streifenfahrten versucht die Polizei, die Täter jetzt abzuschrecken.

Die Zwickauer Polizei fährt jetzt mehr Streife.
Die Zwickauer Polizei fährt jetzt mehr Streife.  © Harry Härtel/Haertelpress

Zuletzt betrafen die Einbrüche vor allem die Stadtteile Auerbach, Weißenborn und Marienthal.

Fast immer kamen die Täter durch Fenster oder Terrassentüren. "Darum sollten die Bewohner an diesen Schwachstellen etwas tun", rät Kriminalhauptmeister Volker Flemig (51) von der Beratungsstelle der Polizei.

Seine einfachen und nicht sehr teuren Tipps:

Abschließbare Fenstergriffe, Fenster und Türen mit Riegeln, vorhandene Rollläden schon bei Dämmerung herunterlassen, Licht/Bewegungsmelder hinter den Häusern installieren, Gartenpflanzen stutzen, damit Nachbarn verdächtige Personen sehen können.

Vor allem sollten Türen und Fenster bei Abwesenheit verschlossen sein.

"Jede Sicherung ist zu knacken", weiß Volker Flemig. "Aber Einbrecher wollen auch schnell vorankommen und unerkannt wieder verschwinden. Wenn sie merken, dass es an einem Haus etwas komplizierter wird, lassen sie eher vom Plan ab."

Weitere Tipps gibt es bei der Polizei-Beratungsstelle unter Telefon 0375/560853-301 oder -333.

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