Nach Morddrohungen gegen AfD-Politiker: OLG weist Beschwerde zurück

Zwickau - Befreiungsschlag für Ex-AfD-Stadtrat Frank Frieder Forberg (63).

Frank-Frieder Forberg (63) hat am Oberlandesgericht Dresden Recht bekommen.
Frank-Frieder Forberg (63) hat am Oberlandesgericht Dresden Recht bekommen.  © privat

Nach Morddrohungen (TAG24 berichtete) darf sich Maik K. (52) dem Zwickauer Politiker nicht mehr nähern.

Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Dresden nach einer Beschwerde entschieden.

"Wir wissen beide, wo wir dich finden und dort werden wir dich auch bald beerdigen."

So soll Maik K. nach einer Stadtratssitzung gegen Forberg Ende 2018 gedroht haben.

Torsten G. (42), der zweite Angeklagte im damaligen Verfahren, untermalte die Drohung mit einer Todesgeste (Halsabschneiden).

Das Amtsgericht Zwickau sah den Vorwurf als bestätigt an und untersagt es Maik K. sich Forberg auf 50 Metern zu nähern, mit ihm Kontakt aufzunehmen, ihn zu bedrohen oder zu belästigen.

K. reichte daraufhin Beschwerde beim OLG ein, die nun abgewiesen wurde.

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