Zwickau muss blechen: DFB verhängt Geldstrafe für Pyro-Vergehen

Frankfurt (Main)/Zwickau - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den FSV Zwickau wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 6300 Euro belegt.

Im FSV-Fanblock wurden Rauchfackeln und Bengalische Feuer gezündet.
Im FSV-Fanblock wurden Rauchfackeln und Bengalische Feuer gezündet.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die DFB-Richter ahndeten das mehrfache Abbrennen von Pyrotechnik im Heimspiel gegen Hansa Rostock.

"Zwischen der ersten und dritten Minute des Drittligaspiels gegen den FC Hansa Rostock am 21. Oktober 2018 wurden im Zwickauer Zuschauerblock mindestens zwei Bengalische Feuer und zwei Rauchfackeln gezündet. In der sechsten Minute wurden erneut drei Bengalische Feuer und zwei Rauchfackeln abgebrannt. In der elften Minute wurde eine Rauchfackel, in der 31. Minute ein Bengalisches Feuer und zwei Rauchfackeln sowie in der 36. Minute fünf Bengalische Feuer im Zuschauerbereich des Heimteams gezündet", listet das DFB-Sportgericht die zur Last gelegten Vergehen auf.

Es ist nicht das erste Mal, dass der FSV für Fehltritte der eigenen Anhänger finanziell bluten muss.

Mitte Oktober bekamen die Westsachsen bereits eine Geldstrafe in Höhe von 1750 Euro auferlegt, weil im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern fünf Rauchtöpfe gezündet wurden. Damals wie heute hat der Verein dem DFB-Urteil zugestimmt.


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