FSV-Österreicher fördert eigene Regeneration: Nico hat die (Luft-)Hosen an!

Zwickau - Nico Antonitsch ist eine Konstante beim FSV Zwickau. Der 26-Jährige ist in der Innenverteidigung neben Kapitän Toni Wachsmuth gesetzt. Seine Leistung ist dabei ein Trumpf. Dass er penibel genau auf seine Gesundheit achtet, ein anderer.

Nico Antonitsch macht es sich auf dem Sofa gerne mal in seinen Luftdruckhosen bequem.
Nico Antonitsch macht es sich auf dem Sofa gerne mal in seinen Luftdruckhosen bequem.

Wenn es sich der Österreicher vor dem Fernseher gemütlich macht, trägt er gerne mal eine Luftdruckhose. Nicht so eine Fallschirmhose, wie sie in den 1980er Jahren von Musikern wie MC Hammer getragen worden, sondern eine, die die Gesundheit fördert. "Damit wird die Durchblutung angeregt und Muskelkater vorgebeugt. Ich nutze so etwas nach anstrengenden Trainingseinheiten zur Regeneration", berichtet Antonitsch.

Vor gut einem Jahr war er von LASK Linz II. nach Zwickau in die 3. Liga gewechselt und kam seither auf 32 Einsätze (drei Tore). Lediglich kleinere Blessuren (Grippe/Pferdekuss) zwangen ihn zu kurzen Zwangspausen.

Im Sommer standen die Interessenten deswegen Schlange. Angebote aus der ersten zypriotischen Liga schlug der bodenständige Abwehrspieler dabei genauso aus wie Offerten aus Schottland und der heimischen Eliteliga. "Die Entscheidung war absolut richtig, denn die sportliche Perspektive in Zwickau stimmt. Außerdem fühle ich mich hier sehr wohl", unterstreicht Antonitsch.

Die österreichische Heimat ist für ihn ja auch nicht aus der Welt: „Wann immer es die Zeit zulässt, besuche ich meine Familie.“ Von Zwickau bis nach Ried im Innkreis sind es reichlich 400 Kilometer. Wenn alle Stricke reißen, setzen sich Vater Gerald und Bruder Luca ins Auto und legen den umgekehrten Weg ins Sächsische zurück. "Gegen Kaiserslautern waren beide im Stadion. Danach sind wir noch gemeinsam in die Stadt", berichtet Antonitsch.

Freundin Lisa ist vor ein paar Tagen dazugekommen. Mit ihr ging es jüngst für einen Kurztrip nach Prag. "Wir haben das freie Wochenende genossen und etwas abschalten können, bevor es jetzt in Lotte wieder richtig zur Sache geht", so Antonitsch.


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