Ex-Zwickauer hält sich bei Ösi-Zweitligist Steyr für 3. deutsche Liga fit

Zwickau/Steyr - Déjà-vu für Nico Antonitsch: Vor zwei Jahren wechselte der 27-jährige Innenverteidiger auf den letzten Drücker vor Transferschluss zum FSV Zwickau. Nach seinem Abgang aus Westsachsen steht der sympathische Österreicher drei Wochen vor Ende des diesjährigen Sommerfensters (2. September) wieder ohne Verein da.

Nico Antonitsch hatte beim FSV Zwickau eine gute Zeit, war auch bei den Fans beliebt.
Nico Antonitsch hatte beim FSV Zwickau eine gute Zeit, war auch bei den Fans beliebt.  © Picture Point/Gabor Krieg

Wieso eigentlich? "Ich hatte ein sehr gutes Angebot aus der 3. Liga vorliegen, dem ich den Vorrang gab. Die Gespräche zogen sich hin, haben am Ende aber nicht zu einer Einigung geführt", berichtet Antonitsch.

In Zwickau brachte er es in zwei Spielzeiten auf 62 Drittligaeinsätze in denen der kopfballstarke Abwehrrecke sechs Tore erzielte. Als sein Vertrag 2018 erstmals auslief, meldete der jetzige Zweitligist Karlsruher SC Interesse an. Antonitsch blieb letztlich in Zwickau und verlängerte um ein weiteres Jahr.

Als die erneute Verlängerung anstand, ließ sich "Anton" zu lange Zeit und der FSV disponierte um. Mit Christopher Handke, Ali Odabas und Maurice Hehne wurden drei neue Innenverteidiger unter Vertrag genommen.

Und Antonitsch? Der wurde zuletzt mit Drittligaaufsteiger Viktoria Köln in Verbindung gebracht. "Bisher hat es noch keine Gespräche gegeben", verriet er TAG24.

Aktuell hält sich der vereinslose "Ösi" in seiner Heimatstadt beim Zweitligisten Vorwärts Steyr fit. Wenn dort Anfragen aus der 3. Liga eingehen, würde Antonitsch nicht Nein sagen: "Mir liegen Optionen in Österreich vor. Dazu habe ich Angebote aus dem Ausland erhalten. Nicht alle waren seriös, aber in der derzeitigen Transferphase kurz vor Schluss häufen sich die Anfragen. Mein primäres Ziel bleibt aber nach wie vor Deutschland."

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