Abschiedsspiel für Zwickauer Aufstiegshelden

Wie Marian Unger wechselt auch Robert Paul (l./ im Zweikampf mit dem Duisburger Andreas Wiegel) zum VFC Plauen.
Wie Marian Unger wechselt auch Robert Paul (l./ im Zweikampf mit dem Duisburger Andreas Wiegel) zum VFC Plauen.  © Picture Point

Zwickau - Robert Paul und Marian Unger haben die sportliche Entwicklung des FSV Zwickau bis zu diesem Sommer entscheidend mitgestaltet.

Die beiden Fußballprofis kommen zusammen auf elf Dienstjahre und 290 Einsätze im FSV-Trikot. Selbstverständlich fällt da der Abschied eine Nummer größer aus.

"Robert Paul und Marian Unger haben sich um den Verein sehr verdient gemacht. Es war uns daher wichtig, beide in würdevollem Rahmen zu verabschieden. Das haben Paule und Mari verdient", meint Sportdirektor David Wagner.

Aus diesem Anlass tritt der FSV am Samstagnachmittag (14 Uhr) beim VFC Plauen, dem neuen Arbeitgeber von Paul und Unger, zum "Spiel der Legenden" an.

Die Partie findet im Vogtlandstadion statt, jenem Ort, an dem der FSV am 29. Mai 2016 gegen Elversberg den Drittliga-Aufstieg perfekt machte. "Paule und Mari haben großen Anteil an diesem Erfolg", unterstreicht Wagner.

Allerdings hat nicht nur der Verein den beiden Profis etwas zu verdanken. "Robert hat eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann und Marian zum Marketingkaufmann absolvieren können, sodass beide eine Perspektive nach der aktiven Laufbahn haben", berichtet Wagner.

So wird Unger künftig als ehrenamtlicher Mitarbeiter der VFC-Geschäftsstelle fungieren und damit seiner Ehefrau Annett unterstellt sein, die ebenfalls von Zwickau nach Plauen wechselt und beim Oberligisten künftig die Geschäftsstelle leiten wird.

Marian Unger bei der Drittliga-Aufstiegsfeier im Mai 2016 mit seiner damaligen Freundin und jetzigen Ehefrau Annett.
Marian Unger bei der Drittliga-Aufstiegsfeier im Mai 2016 mit seiner damaligen Freundin und jetzigen Ehefrau Annett.
Auf Schlussmann Marian Unger war immer Verlass. Hier kratzt er im Sachsenpokal-Viertelfinale gegen den VfB Auerbach im November 2016 den Ball aus dem Winkel.
Auf Schlussmann Marian Unger war immer Verlass. Hier kratzt er im Sachsenpokal-Viertelfinale gegen den VfB Auerbach im November 2016 den Ball aus dem Winkel.  © Ralph Koehler

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