Was war da los? Pleite mal wieder typisch FSV

Zwickau - Verflixt und zugenäht! Was war am Freitagabend bloß mit dem FSV Zwickau los? Die Rot-Weißen konnten gegen Sonnenhof Großaspach (0:1) nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Prompt riss die Erfolgsserie von zuvor fünf Spielen ohne Niederlage.

In der Schlussphase stürmte sogar FSV-Keeper Johannes Brinkies mit - der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.
In der Schlussphase stürmte sogar FSV-Keeper Johannes Brinkies mit - der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.  © Frank Kruczynski

"Das ist wiedereinmal typisch! Wir erarbeiten uns eine Serie, bestehen dabei gegen gute Gegner und verlieren dann gegen Großaspach", ärgerte sich Davy Frick nach Abpfiff. Sein kritisches Urteil: "Wir hatten es nicht verdient zu punkten!"

In der ersten Halbzeit erarbeitete sich Zwickau zwischenzeitlich ein dickes Chancenplus. Elias Huth (10./26.), Christopher Handke (23.), Fabio Viteritti (23.) und Julius Reinhardt (24.) hatten die Führung auf dem Fuß. Der Torschrei blieb aber aus.

Stattdessen durften die Gäste nach drei sieglosen Partien wiedermal einen Dreier bejubeln. Kai Brünker (57.) traf nach Eckball von Panagiotis Vlachodimos. "Den Standard haben wir schlecht verteidigt", wirkte Frick sichtlich frustriert.

Gleichzeitig zollte er den Großaspachern großen Respekt, gratulierte ihnen zum Sieg: "Sie haben sich in alles reingeworfen.

Bei uns war der Wille zwar da, aber wir haben nicht die richtigen Mittel gewählt, um letztlich die 100-prozentigen Torchancen herauszuarbeiten."

Die Enttäuschung stand Davy Frick (M.) und seinen Mitspielern ins Gesicht geschrieben.
Die Enttäuschung stand Davy Frick (M.) und seinen Mitspielern ins Gesicht geschrieben.  © picture point/Sven Sonntag

Damit sprach er vor allem die zweite Spielhälfte an. Coach Joe Enochs ging zwar "All in", brachte mit Gerrit Wegkamp (69.) und später Denis Jäpel (78.) zwei Angreifer und stellte auf drei Spitzen um, großartig fruchten wollte diese Maßnahme aber nicht.

Bezeichnend: Die größte Gefahr brandete erst in der Nachspielzeit auf, als Keeper Johannes Brinkies - er bewahrte Zwickau zweimal (71./75.) vor dem frühzeitigen K.o. - vorne (!) mitmischte.

Zunächst scheiterte Jäpel (88.) und dann Brinkies sowie Handke (90.+2) in kurzer Folge. "Wir hätten noch zehn Minuten länger spielen können und der Ball wäre trotzdem nicht reingegangen", verfällt Frick nicht ins "Hätte, wenn und aber":

"Wir müssen schauen, dass wir in Ingolstadt wieder punkten!"

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