Neuer FSV-Abwehrchef Christopher Handke ist bereit!

Zwickau - Christopher Handke hat Bock auf den Saisonstart gegen den SV Meppen!

FSV-Coach Joe Enochs.
FSV-Coach Joe Enochs.  © Picture Point/Gabor Krieg

Am vergangenen Sonnabend biss er deswegen richtig auf die Zähne. Die Generalprobe bei Regionalligist Lok Leipzig (2:0) wollte sich der designierte Abwehrchef nicht entgehen lassen. Dabei kam er gerade erst aus dem Lazarett.

"Ich dachte am Anfang das wird etwas zäh mit der Wade, weil ich erst zwei Tage zuvor wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. Aber im Spiel ist das immer noch was anderes", gab "Hundi" den Hartgesottenen.

Damit überraschte er nach zweiwöchiger Verletzungspause selbst FSV-Coach Joe Enochs. Tags zuvor hatte der sich noch skeptisch gezeigt, ob es bei Handke überhaupt reichen würde: "Sein Einsatz war fraglich. Am Ende wollten wir auf 20 bis 30 Minuten gehen, aber 'Hundi' meinte, 'nein das geht', weshalb er bis zur Halbzeit durchgespielt hat."

Zweifelsohne war der Einsatz Gold wert. Handke zeigte im ersten Durchgang, wofür er verpflichtet wurde. Der Ex-Magdeburger dirigierte die Viererkette und war bei offensiven Standardsituationen präsent. Damit hat er das Zeug zum Wachsmuth-Nachfolger. Auch was die Ansprache betrifft: "Wir müssen in der Abwehr harmonieren und uns aufeinander verlassen können. Das ist für mich das Wichtigste. Jeder muss seine eigenen Interessen hinten anstellen. Das gilt für mich selbst und das sehe ich auch bei Maurice oder Ali."

Nach seiner Verletzung präsentierte sich Christopher Handke, hier im Training am Ball, beim Testspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig in überraschend guter Verfassung.
Nach seiner Verletzung präsentierte sich Christopher Handke, hier im Training am Ball, beim Testspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig in überraschend guter Verfassung.  © Picture Point/Gabor Krieg

Handke, Maurice Hehne und Ali Odabas sind die drei nominellen Innenverteidiger. Spielt Zwickau mit Viererkette, duellieren sich die Rechtsbeiner Handke und Hehne um den rechten Innenverteidiger, während Odabas als Linksfüßer daneben gesetzt sein dürfte. Denkbar ist auch ein Innenverteidiger-Dreigestirn, sofern Enochs im 3-5-2 spielen lässt. In der Vorbereitung probte er diese Variante mehrfach. Dabei kam auch Davy Frick - sonst im 4-4-2 als defensiver Mittefeldspieler gesetzt - zum Einsatz.

"Hintendrin müssen wir eine Einheit bilden, egal ob zu zweit oder dritt. Dass wir mit 'Pommes' einen guten Torhüter haben, steht fest. Bei uns geht es darum die nötige Ruhe auszustrahlen, die den Jungs vor uns Sicherheit gibt, weil sie wissen, das hinten der Laden steht", verkürzt es Handke auf das Wesentliche.

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