Das war zu wenig! FSV Zwickau findet gegen Waldhof keine Mittel

Zwickau - Der FSV Zwickau schließt die Hinrunde mit einer enttäuschenden Heim-Niederlage ab!

Leon Jensen vom FSV Zwickau wird verletzt vom Platz getragen.
Leon Jensen vom FSV Zwickau wird verletzt vom Platz getragen.  © Picture Point/Roger Petzsche

Gegen Aufsteiger Waldhof Mannheim unterlagen die Westsachsen vor 5165 Zuschauern mit 0:1 (0:1).

Mannheim, das von gut 1000 Fans begleitet wurde, setzte bereits in der ersten Viertelstunde die Akzente. Nach einem Angriff über den rechten Flügel brachte sich Gian-Luca Korte im Rückraum in Stellung und zog aus 16 Metern ab. Der unplazierte Abschluss war jedoch zu harmlos (7.).

Weitaus gefährlicher wurde es nach einer Eingabe von Korte, die Mounir Bouziane an den Innenpfosten köpfte (11.). Danach übernahmen die Westsachsen vorübegehend die Regie.

Leon Jensen legte hinaus auf Morris Schröter, der sich im Eins gegen Eins in Schussposition brachte und Timo Königsmann zur ersten Parade zwang.

Im direkten Gegenstoß zog Mannheim das Tempo an und konterte den FSV aus. Maurice Deville (24.) wurde in die Nahtstelle geschickt und überwand Brinkies mit einem Heber ins rechte Eck.

Morris Schröter (l.) und Max Christiansen.
Morris Schröter (l.) und Max Christiansen.  © Picture Point/Roger Petzsche

Nur wenig später kassierten die Westsachsen den nächsten Tiefschlag. Jensen blieb nach einem Zusammenprall an der Mittellinie benommen liegen. Er versuchte zwar immer wieder sich aufzurappeln, musste aber mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt und sofort ins Krankenhaus gebracht werden.

Zwickau benötigte Zeit, sich von den beiden Rückschlägen zu erholen, kam dann aber vor der Pause nochmal zu einer richtig guten Möglichkeit. Wieder brach der agile Schröter durch, fand aber erneut seinen Meister in Königsmann (39.).

Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da unterbrach sie Schiedsrichter Tobias Schultes wegen massivem Pyrotechnik-Einsatz im Mannheimer Block. Obwohl es zügig weiterging, fanden beide Mannschaften in der Folge nicht so recht in die Gänge.

Die erste richtige Möglichkeit, eine direkte Ecke von René Lange, verzeichnete die Enochs-Elf in der 64. (!) Spielminute. Was nach dem Seitenwechsel geboten wurde, war schon schwere Kost. Flanken gingen ins Nirvana. Ronny König, umringt von vier, fünf Gegenspielern wurde flach angespielt.

Erst in der Nachspielzeit besaß Christopher Handke mit einem Lattenknaller die beste FSV-Chance der ganzen Partie.

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