Extra für Dynamo: FSV räumt sein "Heiligtum"

Auch die Dynamo-Fans sollen sich im Stadion wohlfühlen und müssen nicht im Gästeblock sitzen.
Auch die Dynamo-Fans sollen sich im Stadion wohlfühlen und müssen nicht im Gästeblock sitzen.  © Pro Picture/Ralph Köhler

Zwickau/Dresden - Das ist wahre Freundschaft! Drittligist FSV Zwickau überlässt der SG Dynamo Dresden für das DFB-Pokalspiel gegen die TuS Koblenz das Heiligtum schlechthin - die eigene Heimkabine.

Obwohl der SGD als Gastverein eigentlich nur die Gästekabine zusteht, wird für die Schwarz-Gelben eine Ausnahme gemacht.

"Gerne haben wir unsere Kabine angeboten, damit sich Dynamo Dresden bei uns auch richtig heimisch fühlt", erklärt FSV-Sportdirektor David Wagner.

Die Westsachsen werden nach der Vormittagseinheit die Koffer packen und ihre Utensilien vorübergehend auslagern. "Diesen Freundschaftsdienst erweisen wir den Dresdnern gerne. Ihr Aufenthalt soll so angenehm wie möglich sein", erläutert Wagner die Beweggründe der Zwickauer.

FSV Zwickau und Dynamo Dresden, zwischen diese Vereinsfreundschaft passt kein Blatt. Erst am 26. März gastierten die Elbestädter an der Mulde und halfen den Zwickauern mittels eines Benefizspiels aus der finanziellen Klemme.

Kein Wunder also, dass das Gastspiel im DFB-Pokal alles andere als ein Auswärtsspiel wird. Den gastgebenden Koblenzern stehen der Gästefanblock (!) sowie Teile der Haupttribüne zur Verfügung.

Das restliche Stadionrund dürfte hingegen klar in schwarz-gelber Hand sein. Da ist es eigentlich nur logisch, dass sich die SGD-Kicker von der Heimkabine aus auf den Rasen machen.


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