Drogen-Handel als Familien-Unternehmen: Vater muss in den Knast

Das Gericht verurteilte den Kopf der Drogenbande zu einer fast dreijährigen Haftstrafe.
Das Gericht verurteilte den Kopf der Drogenbande zu einer fast dreijährigen Haftstrafe.  © Theo Stiegler

Zwickau - Letzter Richterspruch gegen ein florierendes Familienunternehmen der anderen Art: In einem Drogenprozess hat das Landgericht Zwickau den Hauptangeklagten am Donnerstag zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Der 64-Jährige hat demnach gemeinsam mit seiner Ehefrau, deren beiden Kindern und einem Komplizen jahrelang gewerbsmäßig mit sogenannten "Legal Highs" gehandelt.

Diese Substanzen werden als vermeintlich harmlose Kräutermischungen angeboten, fallen seit 2012 aber zum Teil unter das Betäubungsmittelgesetz.

Der Vater habe in dem Firmengeflecht eine herausragende Stellung gehabt, sagte der Richter zur Begründung.

Gegen die anderen Beschuldigten wurden in abgetrennten Verfahren bereits Bewährungsstrafen zwischen 18 und 21 Monaten verhängt.

Titelfoto: Theo Stiegler


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