Urteil erst 2018! Mammut-Prozess zum Mord an Heike Wunderlich

Der Prozess um den Mord an Heike Wunderlich wird länger dauern als geplant.
Der Prozess um den Mord an Heike Wunderlich wird länger dauern als geplant.  © DPA

Zwickau - Das wird ein Mammutprozess, der seinen Namen auch verdient hat: Die Verhandlung gegen Helmut S. (61) zieht sich noch bis mindestens Ende Dezember 2017 hin. Ein Urteil erwarten Beobachter frühestens 2018.

Der Mann ist angeklagt, vor knapp 30 Jahren die Vogtländerin Heike Wunderlich (†18) ermordet zu haben.

Derzeit werden Gutachter befragt, welche die DNA-Spur untersuchten, die den Angeklagten überführte. Hautreste wurden an der Unterwäsche der Toten gefunden. Die Verteidiger des Angeklagten versuchen, diese Spur als nicht verwertbar einstufen zu lassen.

Doch der LKA-Sachverständige und Biochemiker Steffen Schulze (50) legte sich fest: "Eine Verschmutzung im Labor oder durch Dritte war nicht möglich."

Der Prozess wird am Montag fortgesetzt. Und: Statt der ursprünglich vorgesehenen elf Verhandlungstage sind inzwischen bis Jahresende vorläufig mehr als 90 Prozesstage geplant.

Titelfoto: DPA


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