Das Himmelfahrt-Kommando der PS-starken Kraftprotze

Rallyeleiter Michael Görlich (64, r.) freut sich zusammen mit Mitsubishi-Pilot Peter Corazza (46) auf die 13. Sachsen-Rallye in Zwickau.
Rallyeleiter Michael Görlich (64, r.) freut sich zusammen mit Mitsubishi-Pilot Peter Corazza (46) auf die 13. Sachsen-Rallye in Zwickau.  © Uwe Meinhold

Zwickau – Die Automobilstadt Zwickau – längst hat sie sich auch einen Namen unter Rallyefans gemacht. Am Himmelfahrtswochenende (26./27. Mai) werden bereits zum 13. Mal die bis zu 300 PS starken Kraftprotze der Deutschen Rallyemeisterschaft durch die Straßen der Muldestadt rasen.

In diesem Jahr rechnet Rallyeleiter Michael Görlich (64) mit weit über 90 Teams und Fahrern aus über 15 Nationen. "So viele hatten wir noch nie", sagt er. Grund: Erstmals im Programm der AvD-Sachsenrallye ist der Opel Rallyecup, zu dem allein über 20 Teams anreisen sollen.

Hauptattraktion ist aber das Rennen der Deutschen Rallyemeisterschaft über 132 Kilometer und zwölf Wertungsprüfungen. Der amtierende Champion Fabian Kreim (24) will zum Angriff übergehen. Im Vorjahr verpasste er mit seinem Co-Piloten Frank Christian (32) den Sieg in Zwickau um nicht einmal fünf Sekunden. „Das soll dieses Jahr anders werden“, kündigt Kreim an.

Siegchancen in der sogenannten Division zwei, quasi der zweiten Rallye-Bundesliga, rechnet sich unterdessen der Neuwürschnitzer Peter Corazza (46) aus. Er bringt einen zwar schon zwölf Jahren alten Mitsubishi Lancer an den Start, „aber der ist immer noch schnell genug“, ist Corazza überzeugt.

Highlight für Fans ist die Wertungsprüfung an der Glück-Auf-Brücke. „Da kommt ein Feeling auf wie bei der Formel 1 in Monaco“, schwärmt Görlich.

Wo PS-starke Boliden zu sehen sind, dürfen auch sexy Frauen nicht fehlen. Der Stadtkurs in Zwickau lockt beide an.
Wo PS-starke Boliden zu sehen sind, dürfen auch sexy Frauen nicht fehlen. Der Stadtkurs in Zwickau lockt beide an.

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