Mit drei Jahren Verspätung: Die Ost-Legenden bekommen ein neues Heim

Wird in der erweiterten Ausstellung zu sehen sein: Der einmillionste Trabant, hier präsentiert von Museums-Sprecherin Anett Kannhäuser (48).
Wird in der erweiterten Ausstellung zu sehen sein: Der einmillionste Trabant, hier präsentiert von Museums-Sprecherin Anett Kannhäuser (48).  © Maik Börner

Zwickau - Endlich! Trabi, Sachsenring, P70 und Co. bekommen ein Zuhause.

Das August-Horch-Museum in Zwickau hat den Eröffnungstermin für seine erweiterte Ausstellung zur Zwickauer Automobilgeschichte nach 1945 und zur Geschichte der Rennsportabteilung der Auto Union bekannt gegeben. "Endlich ist es so weit. Am 10. November geht es los", sagt Museums-Sprecherin Anett Kannhäuser (48).

Eigentlich sollte der Erweiterungsbau - die ehemaligen Trabi-Produktionshallen - schon 2014 fertig sein. Zuletzt war der 12. Juli dieses Jahres als Termin genannt worden.

Doch immer wieder warfen kleine und größere Probleme das elf Millionen Euro teure Projekt im Zeitplan zurück: Mal war es die Statik, mal Lieferengpässe bei den Baufirmen.

Nun scheinen alle Schlaglöcher gestopft. 60 Großexponate aus 70 Jahren Automobilgeschichte warten schon im Depot darauf, endlich in die 3500 Quadratmeter große Ausstellungshalle zu kommen.

Mit der Erweiterung wächst die gesamte Ausstellungsfläche des Horch-Museums auf 6500 Quadratmeter. Begonnen hatte die Geschichte des Museums 1988 mit 14 Fahrzeugen im ungenutzten Speisesaal des damaligen VEB Sachsenring.

Wird im November endlich erweitert: Das Zwickauer August-Horch-Museum mit seiner einzigartigen Sammlung automobiler Kostbarkeiten.
Wird im November endlich erweitert: Das Zwickauer August-Horch-Museum mit seiner einzigartigen Sammlung automobiler Kostbarkeiten.  © Uwe Meinhold

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