Rentner verklagt Händler: Traum vom Cabrio landet vor Gericht

Lößnitz/Zwickau - Wurde Matthias Henke (64) aus Lößnitz/E. übers Ohr gehauen? Ein Autohändler sollte das Traum-Cabrio des Rentners besorgen. Stattdessen wurde ihm ein "miserables Ersatzfahrzeug" angeboten.

Matthias Henke (64) fühlt sich von einem Autohändler betrogen. Er will seine angezahlten 5000 Euro zurück.
Matthias Henke (64) fühlt sich von einem Autohändler betrogen. Er will seine angezahlten 5000 Euro zurück.  © Maik Börner

10.500 Euro sollte der Mercedes SLK kosten. Der Autohändler aus der Umgebung Hohenstein-Ernstthal wollte ein entsprechendes Modell aus Rostock besorgen.

Henke stimmte zu, zahlte 5000 Euro an und unterzeichnete den Kaufvertrag. Kurze Zeit später stellte der Händler fest, dass der SLK gravierende Mängel hatte.

"Mir wurde dann ein anderer SLK für 9500 Euro angeboten. Als ich das Auto unangemeldet besichtigte, merkte ich, dass es ebenfalls viele Mängel hatte.

Deswegen wollte ich mein Geld zurück. Schließlich habe ich für den ersten Mercedes unterschrieben", so Henke. Doch der Verkäufer pocht auf den Kaufvertrag. Die 5000 Euro Anzahlung behält er bis heute ein. Henke reichte Klage ein.

Auf Nachfrage wollte sich der Händler nicht äußern - wegen des "laufenden Verfahrens" vor dem Landgericht Zwickau. Der Ersatz-Mercedes wurde inzwischen an einen anderen Kunden verkauft. "Ich fühle mich nach Strich und Faden betrogen", schimpft Henke. Im Zivilprozess fordert er seine Anzahlung zurück.

Titelfoto: Maik Börner

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