Mehrere Verletzte bei Massenschlägerei vor McDonald's

Zwickau/Plauen – Massenschlägerei vor McDonald's in der Oskar-Arnold-Straße: Ein Dutzend Ausländer und Deutsche gerieten aneinander. Am Ende zählte die Polizei sechs Verletzte.

Bei der Schlägerei wurden mehrere Personen verletzt. (Symbolbild)
Bei der Schlägerei wurden mehrere Personen verletzt. (Symbolbild)  © Klaus Jedlicka

Der Streit begann mitten in der Nacht zu Sonntag offenbar im Lokal. Nach Zeugenberichten stritten sich ein Ausländer und ein Deutscher, wurden handgreiflich.

Auf dem Weg nach draußen prügelten sich die beiden Männer weiter. Dabei zersplitterte eine gläserne Eingangstür. Weitere deutsche Gäste folgten nach draußen. Auf der Straße griff eine Gruppe von Ausländern die Deutschen an. Erst verbal, dann mit Fäusten. Nach Polizeiangaben flogen sogar Steine. "Es war sehr brutal", so ein Zeuge.

Die Polizei trennte die Streithähne. Ein Syrer (21) und ein Deutscher (24) kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Drei Deutsche (21, 23, 25) und ein Syrer (17) erlitten leichte Blessuren.

Vier Syrer wurden vorläufig festgenommen. Die Kripo ermittelt noch.

Weitere Auseinandersetzungen in Zwickau und Plauen

Auch in Plauen musste die Polizei zu einer heftigen Auseinandersetzung ausrücken. (Symbolbild)
Auch in Plauen musste die Polizei zu einer heftigen Auseinandersetzung ausrücken. (Symbolbild)  © DPA

In der gleichen Nacht drehte ein Somalier (20) frei. Er randalierte in einem Lokal in der Römerstraße, sprühte plötzlich Reizgas in den Raum, verletzte sich dabei selbst. Als die Polizei anrückte, griff der Täter die Beamten mit einer Metallkette an, entglaste eine Tür. Die Polizei nahm den angetrunkenen Somalier (1,5 Promille) vorläufig fest.

Auf der Elsterbrücke in Plauen gerieten in der Nacht ein Afghane (18) und ein Pakistani (21) in heftigen Streit. Der Pakistani zerschlug eine Flasche und bedrohte seinen Kontrahenten mit den Scherben. Doch der Afghane packte ihn, versuchte ihn über die Brückenbrüstung zu werfen (fünf Meter hoch). Am Ende war die Polizei schneller, beruhigte die Lage.

Für Riesenaufregung sorgte ein junger Deutscher am Sonnabend im Freibad Crossen. Der 14-Jährige spazierte mit einer Softair-Pistole über die Liegewiese. Viele Gäste gerieten in Panik und riefen die Polizei. Eine Polizeisprecherin: „Die Waffe sah sehr echt aus, war nur aus direkter Nähe als Anscheinswaffe zu erkennen.“

Die Beamten entwaffneten den Jungen, nahmen ihm die Pistole ab.

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