Zwickau haut 10 Millionen für Straßen und Brücken raus

Tiefbauamtsleiter Thomas Pühn (52) erläutert die Investitionspläne der Stadtverwaltung für dieses Jahr.
Tiefbauamtsleiter Thomas Pühn (52) erläutert die Investitionspläne der Stadtverwaltung für dieses Jahr.  © Sven Gleisberg

Zwickau - Da hat sich das Rathaus aber viel vorgenommen: Knapp 10 Millionen Euro will Zwickau in 2017 in seine Brücken und Straßen investieren. Das verkündete gestern Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (39, CDU). Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es nur rund vier Millionen Euro.

Genau 24 Projekte, ein Teil davon noch vorbehaltlich der Fördermittelzusagen, stehen auf der offiziellen Liste, die Köhler gestern der Öffentlichkeit präsentierte. Darunter ist auch eines der Zwickauer Wahrzeichen, der Röhrensteg.

Für 400.000 Euro soll die älteste Holzbrücke der Stadt vor dem Verfall gerettet werden. "Wir haben es mit Schimmel- und Pilzbefall zu tun", so Tiefbaumamtsleiter Thomas Pühn (52).

Weitere Großprojekte: In Eckersbach wird die Fußgängerbrücke "Blaues Wunder" abgerissen und stattdessen Rampen und Treppen zur Tramhaltestalle "Eckersbach-Mitte" gebaut (606 000 Euro). Für 1,7 Millionen Euro wird auf der Kopernikusstraße eine neue Brücke über Marienthaler Fußweg und den Marienthaler Bach gebaut. 1,3 Millionen kostet der B175-Knoten nördlich von Mosel.

Klar ist: Die Maßnahmen erfordern "von den Verkehrsteilnehmern Geduld", so Pühn. Umleitungen sind nicht vermeidbar.

Der Röhrensteg ist die älteste Holzbrücke Sachsens und hat eine Sanierung dringend notwendig.
Der Röhrensteg ist die älteste Holzbrücke Sachsens und hat eine Sanierung dringend notwendig.  © Sven Gleisberg
Vor dem Abriss: Das "Blaue Wunder" in Eckersbach wird abmontiert und die Straßenbahnhaltestelle umgestaltet.
Vor dem Abriss: Das "Blaue Wunder" in Eckersbach wird abmontiert und die Straßenbahnhaltestelle umgestaltet.  © Sven Gleisberg

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