VW verirrt sich in Baustelle und bleibt stecken

Direkt vor der Moccabar ist der Passat in einen Graben gefahren.
Direkt vor der Moccabar ist der Passat in einen Graben gefahren.

Zwickau - Kurioser Unfall an der Moccabar. Ein offenbar hackevoller Autofahrer (44) umkurvte die Baustellenabsperrung und parkte "gekonnt" seinen VW in einer Baugrube ein.

Nach Angaben der Polizei war der Mann mit seinem Passat stadteinwärts auf der Humboldtstraße unterwegs. Rund um die Moccabar ist die große Kreuzung mit der Reichenbacher Straße bekanntlich nach einem Wasserrohrbruch gesperrt und wird komplett aufgebuddelt (TAG24 berichtete).

Der Passatfahrer ließ sich von den Sperrschildern und Absperrbaken nicht aufhalten. Er umfuhr die Hindernisse, fuhr in die Baugrube, ein Erdloch der Wasserwerke Zwickau, und lief weg Richtung Georgenplatz.

Ein Bauarbeiter vor Ort staunte nicht schlecht, als der Mann ausstieg und mehrere Kartons aus dem Kofferraum auslud. Offenbar hatte er die Baustelle als idealen Parkplatz angesehen.

Die alarmierte Polizei konnte den Mann nach kurzer Verfolgung stellen. Ein Alkotest vor Ort ergab 2,32 Promille.

Die Polizei veranlasste eine Blutprobe beim 44-Jährigen und nahm ihm seine Autoschlüssel weg. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. Der VW selbst soll trotz der Holperfahrt weitgehend unbeschädigt sein und wurde durch einen Kranwagen aus dem Loch befreit.

Der Pkw blieb stecken.
Der Pkw blieb stecken.  © Pro Picture/Ralph Köhler

Titelfoto: Pro Picture/Ralph Köhler


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