Internationales Auschwitz Komitee ehrt OB Findeiß

Zwickau - Die Oberbürgermeisterin von Zwickau, Pia Findeiß (63), wird vom Internationalen Auschwitz Komitee für ihr Engagement gegen rechten Hass geehrt.

OB Pia Findeiß wird vom Internationalen Auschwitz Komitee ausgezeichnet.
OB Pia Findeiß wird vom Internationalen Auschwitz Komitee ausgezeichnet.  © Klaus Jedlicka

Wie die Organisation am Donnerstag mitteilte, bekommt die SPD-Politikerin die Auszeichnung "Statue B". Der Preis wird Findeiß am kommenden Dienstag im Saal des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau überreicht.

Die Überlebenden des Holocaust seien Pia Findeiß dankbar für ihr konsequentes und ermutigendes Engagement gegen den rechten Hass und für die Vielfalt der Demokratie, sagte Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

Sie stehe für viele Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in Deutschland, die sich dem Hass und der Aggressivität des Rechtsextremismus auf den Straßen und im Netz nicht beugen wollen.

"Sie ist so zum Gesicht aller toleranten und weltoffenen Bürger Zwickaus geworden und steht für die Gemeinschaft aller Demokraten", betonte Heubner.

Die Statue ist dem Buchstaben "B" in der Aufschrift "ARBEIT MACHT FREI" nachempfunden, den die Häftlinge in Auschwitz als Zeichen ihres Widerstandes bei Herstellung auf den Kopf gestellt hatten.

Die Auszeichnung wird seit 2010 vergeben. Zuvor waren damit unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, Papst Franziskus, Prinz Charles sowie im Vorjahr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geehrt worden.

Titelfoto: Klaus Jedlicka

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