Acht Monate Knast stehen auf dem Spiel: Sie verschlief erstmal die Verhandlung





Susann M. (32) kam am Mittwoch zu spät zum Prozess.
Susann M. (32) kam am Mittwoch zu spät zum Prozess.  © Theo Stiegler

Zwickau - Acht Monate Knast ohne Bewährung - darauf hatte Susann M. (32) gar keine Lust. Die verurteilte Schlägerbraut ging in Berufung. Am Mittwoch war Prozess am Landgericht Zwickau.

Den ersten Minuspunkt sammelte sie beim Richter, als sie den Verhandlungsbeginn verschlief und zu spät erschien. Die zweifache Mutter hatte im Dezember 2015 ihre Kontrahentin Sindy K. (32) verprügelt, ihr Haare büschelweise ausgerissen und die Frau schwer verletzt.

Die Polizisten, welche die Anzeige aufnahmen, staunten nicht schlecht: Susann M. war damals ganze vier Tage auf freiem Fuß gewesen. Sie hatte zuvor eine Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten abgesessen, ist bisher 15-mal vorbestraft, unter anderem wegen Drogenbesitzes.

Jetzt will das Gericht noch den Bericht von Bewährungshelferin und Führungsaufsicht hören, bevor es sich ein abschließendes Urteil bilden kann. Die Verhandlung wird fortgesetzt.


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