Zwickau rechnet mit Explosion der Zuschauer-Zahlen

FSV-Geschäftsführer Jörg Schade.
FSV-Geschäftsführer Jörg Schade.

Von Thomas Nahrendorf

Zwickau - Der Zuschauerschnitt in der abgelaufenen Saison war beim FSV Zwickau nicht berauschend. Im Schnitt nur 1600 Besucher kamen in der Regionalliga zu den Heimspielen. In der 3. Liga und dem neuen Stadion soll es anders werden.

„Wir rechnen mit 5000 Zuschauern im Durchschnitt“, sagt Geschäftsführer Jörg Schade. Das wäre eine Verdreifachung!

„Das ist realistisch. Wenn wir nicht vom ersten Spieltag an abgeschlagen Tabellenletzter sind, ist das im Bereich des Möglichen.“

Schade verweist auf den Halleschen FC. Im alten Kurt-Wabbel-Stadion sei die Zahl vorm Umbau ähnlich wie in Zwickau gewesen: „Jetzt hat der HFC einen Schnitt von 8000. Neue Stadien ziehen.“

Die neue Zwickauer Arena ist zumindest ein wichtiger Fakt. Auf dem Sportplatz am Sojus hatten waren die Fans Wind und Wetter ausgesetzt. Das ist jetzt im 10.049 Zuschauer fassenden Stadion natürlich anders.

In der 3. Liga rechnet der FSV mit einem Zuschauerboom.
In der 3. Liga rechnet der FSV mit einem Zuschauerboom.

Ein anderen Grund sind die neue Liga mit zum großen Teil neuen Gegner. „Wir haben fünf Derbys, da wird die Hütte voll sein", so Schade.

Chemnitz, Magdeburg, Halle, Erfurt und Rostock bringen alle genügend Fans mit. Da rechne ich schon das eine oder andere Mal mit einem ausverkauften Haus. Auch Münster, Osnabrück, Duisburg oder auch Regensburg haben eine große Anhängerschaft“, so Schade.

„Da wäre es auch verschmerzbar, wenn wir vielleicht im Dezember gegen Großaspach nur vor 2500 Zuschauer spielen“, grinst der Geschäftsführer.

Übrigens: Der FSV plant im neuen Stadion auch ein offizielles Eröffnungsspiel. Das wird in der ersten Länderspielpause am Wochenende 3./4. September über die Bühne gehen. Der Gegner ist noch unklar, es soll aber schon ein Bundesligist sein.

Fotos: Picture Point


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