Nach Paracelsus-Insolvenz: Mitarbeiter müssen um Jobs bangen

Nach Insolvenz: In Zwickau und Reichenbach werden 40 Stellen gestrichen.
Nach Insolvenz: In Zwickau und Reichenbach werden 40 Stellen gestrichen.  © dpa/Friso Gentsch

Zwickau/Reichenbach - Die insolvente Klinikgruppe Paracelsus will an fünf Standorten in Deutschland Stellen streichen.

Betroffen seien die Kliniken in Osnabrück, Karlsruhe, Henstedt-Ulzburg, Zwickau und Reichenbach, sagte der Generalbevollmächtigte Reinhard Wichels. Auch in der Konzernzentrale sollen 20 Vollzeitstellen wegfallen, sagte Wichels.

An den sächsischen Standorten müssen 40 Mitarbeiter um ihren Job bangen: In Zwickau sind zehn Stellen betroffen, in Reichenbach 30. Wie auf einer Betriebsversammlung am Mittwoch bekannt wurde, seien alle Berufsgruppe von der Streichung betroffen.

Paracelsus hatte bereits angekündigt, dass bundesweit 400 Stellen abgebaut werden sollen und das Haus in Karlsruhe geschlossen werden soll. An den einzelnen Standorten laufen derzeit Verhandlungen mit den Betriebsräten. Es gebe aber auch Gespräche mit potenziellen Investoren. Er sei überzeugt, dass bis Mitte des Jahres die Neuausrichtung der Paracelsus-Gruppe stehe, sagte Wichels. Kurz vor Weihnachten beantragte das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung (TAG24 berichtete).

Paracelsus hat deutschlandweit rund 40 medizinische Einrichtungen. In dem Konzern arbeiten 5200 Menschen.

Titelfoto: dpa/Friso Gentsch


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0