So fing alles an, heute macht das Unternehmen Mio-Umsatz in Zwickau

150 Jahre Zwickauer Erfolgsgeschichte: Bornit-Geschäftsführer Frank Metzner (54) mit Marketing-Mann Markus Aschenborn (43), dem Urururenkel des Firmengründers Alwin Aschenborn.
150 Jahre Zwickauer Erfolgsgeschichte: Bornit-Geschäftsführer Frank Metzner (54) mit Marketing-Mann Markus Aschenborn (43), dem Urururenkel des Firmengründers Alwin Aschenborn.  © Sven Gleisberg

Zwickau - Es ist eine Zwickauer Erfolgsgeschichte, nur kennt sie kaum einer: 1868 gründete Alwin Aschenborn in Marienthal eine Dachpappen-Produktionsfirma. 150 Jahre später gibt es das Unternehmen, inzwischen an der Reichenbacher Straße ansässig, unter dem Namen Bornit immer noch.

Und es hat sich zum ostdeutschen Marktführer bei Bitumen-Produkten für den Bautenschutz entwickelt.

"Es ist eine der ältesten Firmen in Zwickau überhaupt", sagt IHK-Geschäftsführer Torsten Spranger (47). Der Mann an der Spitze: Frank Metzner (54), seit 23 Jahren im Unternehmen, seit zehn Jahren der Boss. Er führt ein weltweit agierendes Unternehmen mit Geschäftspartnern von Kanada bis Usbekistan. Der Jahresumsatz beträgt 20 Millionen Euro, am Standort Zwickau arbeiten 60 Angestellte.

Einer davon ist Markus Aschenborn (43), der Urururenkel des Firmengründers. Er gehört zur Marketingabteilung des Unternehmens, ist aber auch Anteilseigner (38,2 Prozent). "Eine seltene Konstellation, aber sie funktioniert", sagt er.

Als Dachpappen- und Asphaltwerk hatte Alwin Aschenborn einst das heutige Unternehmen Bornit in Zwickau gegründet.
Als Dachpappen- und Asphaltwerk hatte Alwin Aschenborn einst das heutige Unternehmen Bornit in Zwickau gegründet.  © Bornit/Archiv

Titelfoto: Bornit/Archiv


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