Mutter zwangsgeräumt: Jetzt spricht Landtags-Abgeordneter Pecher

Waltraud Pecher (73) vor ihrem Haus in der Zwickauer Karl-Marx-Straße. Seit Montag fehlen hier Strom, Wasser und Heizung, sagt sie.
Waltraud Pecher (73) vor ihrem Haus in der Zwickauer Karl-Marx-Straße. Seit Montag fehlen hier Strom, Wasser und Heizung, sagt sie.

Zwickau - Das Drama um die Zwickauer Familie Pecher - es ist noch lange nicht zu Ende.

Jetzt äußerte sich erstmals der Sohn, der SPD-Landtagsabgeordnete Mario Pecher (55). Er hatte am Montagvormittag die von seiner Mutter Waltraud (73) betriebene Gaststätte "Sternblick" im Stadtteil Eckersbach zwangsräumen lassen (TAG24 berichtete).

Dabei wurden auch Strom und Wasseranschluss gekappt. Seitdem ist offenbar das benachbarte Wohnhaus von Waltraud Pecher ebenfalls ohne Wasser, Strom und Heizung. "Wir haben die Nacht bei 2 Grad verbracht", sagt sie.

Ihr Sohn versichert: "Ich habe das Wohnhaus nicht angerührt. Ich will es auch gar nicht. Wenn es da Probleme gibt, muss sie mich nur anrufen." Er sei seit zehn Jahren nicht in dem Haus gewesen.

Waltraud Pecher hat sich unterdessen einem Arzt vorgestellt. Bei der Zwangsräumung am Montag musste sie von vier Polizisten weggetragen werden. Seitdem kann sie ihre rechte Hand nicht mehr richtig bewegen.

Äußert sich erstmals öffentlich zum Familiendrama: Mario Pecher (55), Zwickauer Landtagsabgeordneter der SPD.
Äußert sich erstmals öffentlich zum Familiendrama: Mario Pecher (55), Zwickauer Landtagsabgeordneter der SPD.

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