Mann verpasst Ausstieg, da zog er die Notbremse

Ein Mann stoppte einen Zug der MRB, weil er seinen Ausstieg verpasst hatte.
Ein Mann stoppte einen Zug der MRB, weil er seinen Ausstieg verpasst hatte.  © Klaus Jedlicka

Zwickau - Ein 59-Jähriger hat am Sonntagabend seinen Ausstieg in Zwickau verpasst und dann einfach die Notbremse gezogen.

Der Mann war in einem Zug der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) von Chemnitz kommend unterwegs und wollte in Zwickau aussteigen. "Allerdings verpasste er den Ausstieg, weil er eingeschlafen war. Als der Zug wieder anfuhr, wachte der Mann auf und stoppte ihn per Notbremse", so ein Sprecher der Bundespolizei am Montag.

Aussteigen konnte der Deutsche aber trotzdem nicht, weil die die Türen mittlerweile automatisch verriegelt waren.

Den hinzugerufenen Beamten der Bundespolizei gegenüber zeigte sich der Mann uneinsichtig: Er könne in seinem Verhalten kein Unrecht erkennen. Trotzdem gab es eine Anzeige wegen Missbrauch des Notrufs.

Der Zug konnte seine Fahrt in Richtung Hof mit 22 Minuten Verspätung fortsetzen.

Titelfoto: Klaus Jedlicka


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