Paracelsus-Kliniken pleite! Auch Standorte in Sachsen betroffen

Die Paracelsus-Kliniken mussten am Donnerstag Insolvenz anmelden.
Die Paracelsus-Kliniken mussten am Donnerstag Insolvenz anmelden.  © dpa/Friso Gentsch

Zwickau/ Osnabrück - Die Paracelsus-Kliniken sind zahlungsunfähig. Am Donnerstag sei beim Amtsgericht Osnabrück ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt worden, teilte die Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH mit.

Betroffen sind 40 Einrichtungen an 23 Standorten mit insgesamt 5200 Beschäftigten. Die beiden Restruktierungs- und Sanierungsexperten Andreas Ziegenhagen und Daniel F. Fritz seien als Generalbevollmächtigte bestellt worden und sollen die Geschäftsführung beraten.

In Sachsen trifft die Insolvenz die Kliniken in Zwickau, Reichenbach, Schöneck, Bad Elster und Adorf.

Der Klinikbetrieb laufe zunächst an allen Standorten und in allen Abteilungen unvermindert weiter. Auch die Löhne und Gehälter seien über das Insolvenzgeld gesichert.

Der Klinikkonzern sei in Schieflage geraten, nachdem einzelne Standorte der Gruppe erhebliche Verluste geschrieben haben. Nun solle versucht werden, die defizitären Einrichtungen neu aufzustellen.

Titelfoto: dpa/Friso Gentsch


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