VW rüstet auf E-Autos um: So elektrisch ist Zwickau schon jetzt

Einfaches Bezahlen: Wer an einer ZEV-Ladestation Strom tankt, kann anschließend einfach per App bezahlen.
Einfaches Bezahlen: Wer an einer ZEV-Ladestation Strom tankt, kann anschließend einfach per App bezahlen.  © Peter Zschage

Zwickau - Das automobile Elektroherz Deutschlands soll künftig in Zwickau schlagen.

VW will sein Werk in Mosel zur zentralen Produktionsstätte für E-Autos machen. Da möchte die Zwickauer Energieversorgung (ZEV) nicht zurückstehen und springt mit auf den E-Zug.

Der Stromriese hat am Donnerstag bei der Wiedereröffnung des Parkplatzes am Alten Gasometer eine weitere E-Zapfsäule in Betrieb genommen - die vierte im Stadtgebiet. Jede dieser E-Ladesäulen (Horch-Museum, Neumarkt, Gasometer) verfügt über je zwei Ladepunkte. "Wir bemühen uns um einen kontinuierlichen Ausbau unseres Netzes an E-Ladestationen", sagt ZEV-Unternehmensentwickler Sven Fischer (46).

Zwei Ladepunkte am Horch-Museum mit einer Kapazität von 3,7 kW/h sind kostenfrei. Für alle anderen muss 1 Euro pro Ladevorgang und jeweils 30 Cent pro Kilowattstunde bezahlt werden.

Auch die Stadtverwaltung mischt im E-Markt kräftig mit. Die elf städtischen E-Autos haben eigene Zapfsäulen: fünf im Verwaltungszentrum Werdauer Straße, eine am Goldenen Anker und eine Ladesteckdose am Kulturamt.

Die sind aber alle nur für den internen Gebrauch. Eine Nutzung für die Öffentlichkeit sei "derzeit nicht geplant, aber nicht undenkbar", so Rathaussprecher Mathias Merz (48).

ZEV-Unternehmensentwickler Sven Fischer (46) nimmt die neue E-Zapfsäule am Alten Gasometer in Betrieb.
ZEV-Unternehmensentwickler Sven Fischer (46) nimmt die neue E-Zapfsäule am Alten Gasometer in Betrieb.  © Peter Zschage

Titelfoto: Peter Zschage


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