Zwickauer Stadtrat stimmt für Kooperation mit VW

Mein rechter, rechter Platz ist leer: Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (39, CDU) fehlte bei der Stadtratssitzung am Donnerstag krankheitsbedingt.
Mein rechter, rechter Platz ist leer: Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (39, CDU) fehlte bei der Stadtratssitzung am Donnerstag krankheitsbedingt.  © Klaus Jedlicka

Zwickau - Die Nachricht schlug in Zwickau ein wie eine Bombe. Der VW-Konzern will sein Werk in Zwickau-Mosel zum Hauptstandort für die zukünftige Produktion von E-Autos machen. Eine Milliarde Euro sollen dafür investiert werden.

"Ein Vertrauensvorschuss für Zwickau", findet Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (61, SPD). Die Politik will da nicht abseits stehen. Am Donnerstagabend gab der Stadtrat grünes Licht für eine Kooperationsvereinbarung mit dem VW-Konzern. Diese beinhaltet unter anderem eine Zusammenarbeit bei den Themen Klimaschutz, Energieefzienz, Ladestruktur und Speicherkapazität. "Für die Stadt Zwickau entstehen dabei keine Kosten", so Findeiß.

Vertagt ist unterdessen die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesstätten. Unter anderem äußerte die CDU-Fraktion arge Bedenken. Deshalb soll im Dezember erneut verhandelt werden.

Kein Wort verlor das Stadtparlament über die bekannt gewordene Alkoholfahrt samt Führerscheinverlust von Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (39, CDU). Die CDU-Fraktion hatte sich schon vorab demonstrativ hinter Köhler gestellt. Die Baubürgermeisterin fehlte am Donnerstag krankheitsbedingt.


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